Griechisches Gas: Im “Ausplündern” sind Rothschild’s IWf, Weltbank und Co. Profis

Zur Erinnerung: Die jüngsten Entdeckungen von riesigen Öl und Gas Lagerstätten, die in einem zuvor wenig erforschten Teil des Mittelmeers (zwischen Griechenland, der Türkei, Zypern, Israel, Syrien und dem Libanon) liegen, gestatten die Annahme, dass die Region ein “neuer Persischer Golf” werden könnte. Wie es beim “anderen” Persischen Golf der Fall war, könnte die Entdeckung dieser Kohlenwasserstoff-Reichtümer in der Tat gleichbedeutend mit einem schrecklichen geopolitischen Fluch für die Region werden.

ASR-Freeman berichtete bereits im März 2010: “…Die Erkenntnis, Griechenland hätte grosse Ölvorkommen, ist völlig neu für die Öffentlichkeit dort. Das wurde ihnen nicht erzählt, denn bisher wurde von unbedeutenden Mengen gesprochen. Aber mit dem Staatsbankrott ist diese Quelle eines möglichen Reichtums zu Tage getreten und wird heiss diskutiert. Angeblich soll aber diese Tatsache schon sehr lang in Regierungs- und Insiderkreisen bekannt sein, denn es wird behauptet, die deutschen Besatzer hätten während des II WK Griechenland eingehend kartografiert und den Bodenschatz entdeckt. Diese Karten über mögliche Ölvorkommen sind dann am Ende des Krieges in die Hände der Amerikaner und Engländer gefallen, sie wissen es deshalb schon lange…”

Lupo Cattivo berichtete im Juni 2011: “…Die Energieorganisation Scandec Org bestehend aus sieben skandinavischen Ländern (Schweden, Norwegen, Dänemark, Finland, Estland, Lettland und Litauen) bot Griechenland einen Kredit mit einer Laufzeit von fünf Jahren über 250 Milliarden an. Das geschah zu Beginn der Wirtschaftskrise in Hellas, bevor also die Troika (EU, IWF und europäischer Währungsfond) mit der entgültigen Zerstörung Griechenlands begonnen hat. Als Gegenleistung forderte Scandec Org für fünf Jahre Exklusivrecchte für das Gas- und Ölvorkommen auf griechischem Boden.

Fassen wir zusammen: Im östlichen Mittelmeer liegen Erdgasreserven im Wert von 9 Billionen US- Dollar, wie der griechische Analyst Aristoteles Vassilakis schätzt. Unter griechischem Boden lagern zudem Gold, Uran, Osmium und andere seltene Mineralien. Es ist jedoch mehr als fraglich, ob die Griechen ihren Schatz selber werden heben können. Schätze, vor allem Bodenschätze, wecken Begehrlichkeiten!

Es leuchtet ein, dass die riesigen Energievorkommen im östlichen Mittelmeer auch jenseits des Atlantiks, in der Wall-Street, Begehrlichkeiten wecken.  Denn kurz nach diesen Funden, nur ein halbes Jahr später, begann der von EU, EZB und IWF orchestrierte Niedergang des Landes. Man trieb Griechenland bewusst in die Schulden-Falle.

Auch für die EU steht einiges auf dem Spiel. Sie will sich aus politischen Gründen ja vom russischen Erdgas emanzipieren. Gas aus dem Mittelmeer wäre eine Ausweichmöglichkeit. Und da sind wir schon bei den Globalplayern, den größten in Sachen ‘Öl und Gas’ angekommen – den russischen Energiekonzernen “Rosneft” (Joint-Venture mit US-Exxon-Mobil hier und hier), “Gazprom” und “Yukos”- mit Einfluss bis in die Privatssphäre des russischen Präsidenten Putin, der uns jüngst vor Geschichtsfälschung warnte (hier).

Die Konzessionen sind jetzt, unter dem Deckmantel einer “Privatisierung und Schuldentilgung”, den internationalen Öl-und Gaskonzernen zur Ausbeutung übergeben worden. Der IWF hat auch hier in Griechenland, genau wie in Afrika, “gute” Arbeit abgeliefert. Der Sultan ist tot, die Karawane zieht weiter. Im Ausbeuten, besser gesagt: im “Ausplündern” sind ja IWf, Weltbank und Co. Profis.

Von dem Reichtum an Bodenschätzen in Griechenland profitiert sicher nicht das griechische Volk, sondern in letzter Instanz, die großen Konzerne. “Noble Energy” soll den Löwenanteil von 60 Prozent erhalten. Bill Clinton ist Berater beim Energie-Riesen “Noble Energy”, deren Auftraggeber und Eigentümer letztendlich in der Wall-Street und der ‘City of London’ sitzen. Ein Alexis Tsipras mit seiner Links/Rechts Regierung, wird hier nichts ändern. Selbst dann, wenn Russland sich an einer Umschuldung Griechenlands beteiligt, wird wieder nur FIAT-Money per Klick transferiert.

Zitat Kommentar Kurzer: “…Eine wirklich souveräne Handlung Griechenlands wäre es, zur Drachme zurückzukehren und die Rohstoffe, auf denen es sprichwörtlich sitzt, auf dem Weltmarkt gegen die Waren einzutauschen, die es benötigt…

…DAS WÄRE EIN ZEICHEN FÜR DIE WELT: Was im Moment läuft, ist Illuminaten-Show. Wir bleiben artig im Euro und wollen die Schuldenlast nur ertragen können.

Zur orchestrierten Illuminaten-Show mit Namen “Monopoly”, habe ich einen sehr interessanten Artikel von Tyler Durden auf revealthetruth.net entdeckt. Mein Dank an die Kommentatoren “Götz” und “Kurzen”, sagt Maria Lourdes!

Hier geht’s um Griechenland vs. Wall Street – Original: “It’s Greece Vs Wall Street” von Tyler Durden bei zerohedge.com. Übersetzt von patrizia und Erstveröffentlicht bei revealthetruth.net.

Zum einen habe ich schon so viel über Griechenland geschrieben in letzter Zeit, daß ich fürchte, es wird jetzt zu viel des Guten. Andererseits geht dort so viel vor sich und so schnell, daß ich nicht weiß wo ich beginnen soll. Mehr noch, ich denke nach und gebe mir große Mühe zu verstehen, was was ist und was tatsächlich los ist, daß es schwierig ist, kurze Zeit fokussiert zu bleiben bevor wieder etwas anderes passiert und alles von vorn losgeht. Und ich denke, das gilt für die Syriza-Leute ebenso.

Eines, worüber ich immer mehr nachdenke ist, daß es immer schwieriger wird, sich vorzustellen, daß die Eurozone überleben wird. In ihrer gegenwärtigen Form. Wie man’s macht macht man’s verkehrt, ist ein Ausdruck, den ich bereits benutzt habe. Es ist als ob dieses große Experiment, das einen Haufen machthungriger Europäer richtig anturnt, plötzlich mit Demokratie konfrontiert ist, von der sie dachten, daß die eh nur in Geschichtsbüchern existieren würde.

Aber wenn man seinen blinden Hunger weit genug treibt, daß man Menschen tötet, oder sie „nur“ zu einem Leben im Elend verdammt, werden sie irgendwann versuchen sich aufzulehnen, auch wenn das nicht schnell genug geschieht. Es ist wie die Gesetze der Physik oder wie Ikarus in, genau, der griechischen Mythologie: versuch zu hoch zu fliegen, und du findest heraus, daß du es nicht schaffst.

Was soll Brüssel nun tun? Athen von der Klippe stürzen? Die Stimme der Griechen nicht respektieren? Das passt irgendwie nicht mit den Idealen der Gemeinschaft zusammen, nicht wahr? Wenn sie den Euro weiter am Laufen halten wollen, müssen sie dem, was Syriza verlangt, beträchtlich entgegenkommen. Sonst wird Griechenland die Eurozone verlassen mit einem Getöse, das die Fehler aufdeckt, den Mangel an Zusammenhalt und ganz besonders den Mangel an Demokratie und moralischen Werten.

Das Problem mit dem Einlenken ist aber, daß es große Protestdemonstrationen in Spanien und Italien gibt. Gibt man Griechenland irgendetwas, wird die EU nicht umhinkommen, es anderen ebenso zu geben. Und dann geht es um echtes Geld.

Sie haben es sich selber zuzuschreiben. Sie sind zu gierig geworden. Sie dachten, niemand würde diesen verhungernden griechischen Omas so viel Gehör schenken, daß es ihre großen Pläne zum Einstürzen bringen würde. Diese Behauptung „es wurde viel erreicht“, wie es der Kopf der Eurogruppe Dijsselbloem diese Woche wieder sagte, wurde als wichtiger eingestuft als die Tatsache, daß eine gesamte Eurozonen-Mitgliedsnation in die Hoffnungslosigkeit gestoßen wird.

Das war ein großer Fehler, egal wie man es dreht. Die Herrschaft kann kuschelig und gemütlich sein in Berlin, Paris, Helsinki, aber das rechtfertigt nicht das Tragen von Scheuklappen. Und das verstehen sie jetzt. Oder, sagen wir besser, fangen sie an zu verstehen, weil sie immer noch denken, sie könnten „diese Schlacht gewinnen“, vordergründig mit dem Ziel, Griechenland noch weiter ins Elend zu stoßen, während sie weiterhin behaupten, daß „viel erreicht wurde“.

Nicht sehr klug. So viel ist zumindest augenscheinlich. Was noch? Griechenlands Finanzminister Varoufakis erklärt vor einer Kamera, daß die Rückzahlung von Griechenlands kompletten Schulden ähnlich wahrscheinlich ist wie die Existenz des Weihnachtsmannes. Knapp 24 Stunden später sagt PM Tsipras, daß Griechenland selbstverständlich seine Schulden zurückbezahle. Varoufakis regte sich auf, daß Syriza nicht wegen EU-Sanktionen gegen Russland befragt wurde, aber kurz darauf wird berichtet, daß der eigene Außenminister gesagt haben soll, er habe einen zufriedenstellenden Kompromiss hinsichtlich der Sanktionen mit seinen EU-Kollegen erreicht.

Unzufriedenheit, Verwirrung oder was Schlimmeres in den eigenen Reihen? Schwer zu sagen. Was wir dennoch sagen können ist, daß das augenscheinliche Unbehagen mit Dijsselbloem, Draghi und dem gesamten Apparat in Brüssel – und Frankfurt – eine Täuschung ist. Entweder das oder es ist nur das Vorspiel. Wenn Yanis und Alexis irgendwas erreichen wollen, müssen sie sich Wall Street vornehmen und seine internationalen, amerikanischen, französischen, deutschen TBTF-Banken, Primärhändler. Und wenn es eines gibt, was diese Typen nicht mögen, dann ist das Demokratie.

Syriza formiert sich nicht gegen die EU oder die EZB oder die Troika, das sind Nebenschauplätze. Sie nehmen den Kampf auf mit dem IWF, eine Art stiller Partner in der Troika, und die Organisation, die die Welt beherrscht für die Reichen und deren Banken. Und genau das hätte, wenn sie ein bisschen aufmerksamer gewesen wären und ein bisschen weniger Überheblichkeit an den Tag gelegt hätten, so weitergehen können, immer wieder ein wenig Druck, ohne daß es irgendjemand großartig merkt, bis zum Ende – dieser – Zivilisation. Aber nein. Es musste ja mehr sein.

Es wird ein blutiger Kampf. Und er hat noch gar nicht angefangen. Aber Hut ab vor den Griechen, daß sie damit begonnen haben. Es muss gemacht werden. Und ich sehe nicht, unter welchen Umständen der Euro dies überleben könnte.

Anmerkung:Das amerikanische Fach-Magazin „Oil and Gas Journal“ titelte bereits 1974: „Der Thassos-Fund ist die Bohrung des Jahres. Die gesamten Ölvorkommen in der Ägäis seien vermutlich bedeutender als die von Alaska und Malaysia. In der Nordägäis befinden sich noch mindestens sechs weitere Ölbecken, aus denen Griechenland seinen Bedarf für 37 Jahre decken könne.” Obwohl den griechischen Regierungen und Insidern dieser Rohstoffreichtum des Landes bekannt war und ist, wurde dieser bis heute nicht entsprechend ausgebeutet, sondern im Zuge der Wirtschafts- und Euro-Krise privatisiert.

Weiter, Quelle und Verweise

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