Hier der Beweis: IS-Hinrichtungsvideo ist gefälscht!

Ein Video der Hinrichtung eines Gefangenen durch die IS erweist sich als gefälschte Hollywoodproduktion, wie eine russische Whistleblower-Hackergruppe dokumentiert . Das Video auf dem Stick befand sich im Besitz eines Vertrauten des US- Republikaners Mc Cain, der Rußland besucht hatte. Cyber-Berkut stellt dieses Video online. Auch westliche Medien hatten bereits 2014 die Echtheit eines solchen Videos der Enthauptung angezweifelt.

Im Besitz eines Vertrauten des Republikaner – Hardliners Mc Cain wurde ein Video entdeckt, dass die Hinrichtungen des IS als Hollywoodproduktionen enlarvt.

Die Hackergruppe „CyberBerkut“ hat ein Video veröffentlicht, in dem ein in IS-Kämpfer-Uniform gekleideter Mann die „Hinrichtung“ eines orange gekleideten Menschen vollziehen soll.

Man kann sehen, dass dieses Video unter Verwendung professioneller Einrichtungen in einem Filmstudio gedreht wurde. Der Schauspieler sagte etwas vor der Kamera und kurz danach hat er angeblich sein Opfer enthauptet.

Nach Angaben von „CyberBerkut“ wurde das Video auf einem USB-Stick eines der Kollegen des ehemaligen republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Senator John McCain entdeckt. Diese Videoaufnahme sei unmöglich zu überschätzen, so die Hacker.

„Lieber Senator McCain! Wir empfehlen Ihnen zum nächsten Mal bei Ihren Auslandsreisen, insbesondere in die Ukraine, vertrauliche Dokumente nicht mitzunehmen. Auf einem Gerät Ihres Kollegen haben wir viel Interessantes entdeckt. Wir haben beschlossen, etwas zu posten: Dieses Video muss zum Allgemeingut werden“, heißt es in der offiziellen Mitteilung der Hackergruppe.

Die Gruppe „CyberBerkut“ war nach der Auflösung der Spezialkräfte der ukrainischen Polizei „Berkut“ ins Leben gerufen worden. Ihre Aktivisten bezeichnen sich als Hackergruppe, die „der Ukraine beim Verteidigen ihrer  Unabhängigkeit vor einer militärischen Aggression des Westens hilft, der bereit ist, die neofaschistische Regierung zu unterstützen“.

Schon 2014 wurden Zweifel an der Echtheit diverser IS-Videos laut.

The London Times 25 Aug. 2014: Das Video mit der Behauptung einer amerikanischen Geisel  (Foley) war wahrscheinlich inszeniert, sagen Experten.

CNN 20 Aug. 2014: Der Journalist James Foley verschwand am 22. November 2012 in Nordwest-Syrien, nahe der türkischen Grenze. Angeblich wurde er durch bewaffnete Männer  in ein Auto gezwungen; danach hat man  nichts mehr von ihm gehört. Zur Zeit seines Verschwindens arbeitete er für den  U.S.-basierten Online-News Kanal,  die Global Post.

Die behauptete “Hinrichtung” von  Foley durch  IS hatte eine Lawine von Kriegsvorbereitungen ausgelöst. Seine Abschiedsrede kann man hier sehen.

Ein Schlüssel-Verdächtiger war damals  der 23-jährige Abdel-Majed Abdel Bary, der bis vor zwei Jahren mit seiner Familie in London lebte. Am 24 Aug. 2014 berichtete The Guardian,  das Weiße Haus sei bereit, die IS in Syrien zu bombardieren.

So blieb die Frage: Wurde Foley geköpft – oder war das Ganze ein inszenierter Stunt? Vieles deutete schon damals auf das Letztere hin!

The International Business Times 22 Aug. 2014 schrieb, das Enthauptungs-Video sei sehr professionell inszeniert – und bezwecke Kriegspropaganda. Das Mikrophon an  der Kleidung des Terroristen sei ein Fernsehstudio-Gerät! Die Zeitung ist skeptisch in Bezug auf die Authentizität dieses Videos. Auch weitere Details hatten die Echtheit des Videos damals schon in Frage gestellt.

Quelle

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